Und jeden Tag, in dem Tempel und in den Häusern, hörten sie nicht auf, zu lehren und Jesum als den Christus zu verkündigen. (Apostelgeschichte 5,42)

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Freitag, 3. Juli 2009

Welche solltet IHR dann sein!

In seinem zweiten Brief schreibt Petrus in Kapitel 3 davon, dass diese Erde einmal ein Ende haben wird, dass sie für das Feuer aufbewahrt ist und einmal alle Werke auf ihr verbrannt werden. Zum Beispiel auch imposante Bauwerke, die wir heute vielleicht bewundern. Oder Wunder der Technik.

Die Schlussfolgerung des Petrus ist: Wenn nun dies alles aufgelöst wird, welche solltet ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottseligkeit!

Ja, fragen wir uns das doch wirklich hin und wieder! Diese Sichtweise auf die Dinge dieser Erde wird uns all das weniger wichtig nehmen lassen. Und dann wird automatisch das wichtig, was wirklich wert hat und was ewig ist: Ein heiliges (das heißt gottgeweihtes) Leben in Gottesfurcht.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Jung und alt - Zusammenstehen im Dienst für den Herrn

Gestern saß ich mit einigen jungen Brüdern zusammen, um den 1.Timotheusbrief zu betrachten. Zunächst haben wir uns mit dem Schreiber und Empfänger beschäftigt, dem "alten" Apostel Paulus und dem jungen Diener Timotheus, der vermutlich gerade mal Anfang 20 war, als Paulus ihn auf seine zweite Missionsreise mitnahm.

Wir haben uns gefragt, was für ein schönes Verhältnis diese beiden, recht unterschiedlichen Diener des Herrn gehabt haben müssen. Der Altersunterschied hinderte den Apostel nicht daran, Timotheus mitzunehmen. Welche Treue und welchen Eifer für den Herrn wird dieser junge Timotheus bewiesen haben, dass Paulus nicht zögerte.

Und dann haben wir an das schöne Zeugnis von Paulus gedacht, das er Timotheus in Philipper 2,20 ausstellt: "Denn ich habe niemand gleichgesinnt, der von Herzen für das Eure besorgt sein wird; ... Ihr kennt aber seine Bewährung, dass er, wie ein Kind dem Vater, mit mir gedient hat an dem Evangelium."

Am Ende unseres Zusammenseins haben wir dafür gebetet, dass wir selbst von einer solchen Treue und einem solchen Eifer für den Herrn gekennzeichnet sind und uns diese beiden Diener als Vorbild nehmen für das Verhältnis zwischen alten und jungen Brüdern!

Dienstag, 30. Juni 2009

Start 1. Missionsreise Paulus - Lehre von Paphos

In Apostelgeschichte 13 lesen wir von der ersten Missionsreise (von dreien) des Paulus.
In den Versen 4-12 lesen wir vor allem von den Ereignissen auf Zypern. In Paphos wird EIN Mensch (der Prokonsul Sergius Paulus) errettet. Ich empfehle, das nach zu lesen.

Wir erfahren nichts weiter über diesen Mann und seine weitere Entwicklung. Wir lesen auch nicht von anderen Menschen, die etwa zum christlichen Glauben kamen. Immerhin stehen wir ja hier am Beginn der Missionsreise, die die Botschaft von Jesus Christus erstmals in die heidnische Welt brachte.
Vielleicht lernen wir daraus folgendes: EINE Person glaubte - und wurde errettet. Die christliche Botschaft wurde angenommen, und zwar von einem römischen Würdenträger. Das Christentum begann sich in der heidnischen Welt auszubreiten. Natürlich war es in der Situation auch ein Sieg über die Mächte Satans (Elymas, der Magier).
Und in der weiteren Anwendung für uns: Nicht auf große Ergebnisse schauen, sondern den Wert EINER Seele für den Herrn kennen - ich denke, das ist eine gute Herangehensweise bei der "Verkündigung des Wortes" (Kapitel 13,5).

Montag, 29. Juni 2009

An-Sehen

"Wer den höchsten Rang in einer Gruppe von Tieren oder Menschen hat, ist leicht zu erkennen. Er ist immer derjenige, der am meisten angeschaut wird. Davon kommt auch das Wort Ansehen", sagte einmal ein Verhaltensforscher.

Als Menschen mögen wir es, angesehen zu werden und angesehen zu sein. Dieser Platz aber gebührt einer einzigen Person: unserem Herrn Jesus Christus. "Hinschauend auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der die Schande nicht achtend für die vor ihm liegende Freude das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur REchten des Thrones Gottes. Denn betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet, indem ihr in euren Seelen ermattet" (Hebräer 12,2.3).

Samstag, 27. Juni 2009

Gewitter

Gestern gab es ein heftiges Gewitter in unserer Gegend. Bei den lautern Donnern weinten einige Kinder und klammerten sich an ihre Eltern. Dabei ist ja nicht der Donner das Gefährliche, sondern der Blitz könnte Schaden anrichten.
Auch im geistlichen Bereich ist es manchmal so. Das, was wirklich gefährlich für uns sein kann, ignorieren wir. Aber um das, was laut "donnert" kümmern wir uns.
Was für einen "Donner" kann ein falsches Wort nach sich ziehen, auch wenn es vielleicht schon zurückgenommen wurde. Aber unsere fehlende Liebe zueinander, die zu dem Wort geführt hat, wird übersehen.
"Denn ihr reinigt das Äußere des Bechers und der Schüssel, innen aber sind sie voll von Raub und Unenthaltsamkeit." Matthäus 23 Vers 26

Freitag, 26. Juni 2009

Zum Tod von Michael Jackson

Heute Morgen habe ich es im Radio erfahren, als ich zur Arbeit fuhr: Der Musiker Michael Jackson ist gestorben – nach einem Leben in Glamour und zweifelhaftem Ruhm. Jeden Radiosender beschäftigte diese Nachricht, überall waren trauernde Menschen zu hören, die ihre Kommentare abgaben.

Was mich betroffen macht, ist die Hoffnungslosigkeit, die über einem solchen Leben steht und stand. Der so genannte King of Pop reiht sich ein in eine Reihe vieler Stars, die ihr Leben nicht mehr „ausgehalten haben“ und es auf mehr oder weniger natürliche Weise recht früh verloren haben.

Mir scheint, diese armen Menschen verbindet noch etwas: Kein Frieden mit Gott. Unversöhnt in die Ewigkeit...

Jeder noch so materiell ärmste und von allen unbekannte Mensch, der aber sein Leben dem Herrn Jesus Christus übergeben hat und seine Sache mit dem ewigen Gott in Ordnung gebracht hat, ist unendlich reicher und glücklicher als diese Stars...

Mittwoch, 24. Juni 2009

Nach dem Aufstehen: Waschen und ankleiden!

Es ist ganz selbstverständlich, dass wir uns morgens waschen und ankleiden.

Wie sieht's mit der "geistlichen Waschung" aus?

"Und jeder, der diese Hoffnung zu ihm hat, reinigt sich selbst, wie er rein ist." (1.Johannes 3,3)

Und mit der "geistlichen Kleidung"? Ziehen wir diese jeden morgen wie selbstverständlich an?

"Ziehet nun an, als Auserwählte Gottes, als Heilige und Geliebte: herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Milde, Langmut, einander ertragend und euch gegenseitig vergebend, wenn einer Klage hat wider den anderen; wie auch der Christus euch vergeben hat, also auch ihr. Zu diesem allen aber ziehet die Liebe an, welche das Band der Vollkommenheit ist." (Kolosser 3,12-14)

Und dann ist da noch die Rüstung, die wir für den täglichen Kampf brauchen. Vergessen wir die bloß nicht, damit wir gegen die Listen des Teufels bestehen können!

"Deshalb nehmt die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tage zu widerstehen und, nachdem ihr alles ausgerichtet habt, zu stehen vermögt. Steht nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Brustharnisch der Gerechtigkeit, und beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft des Evangeliums des Friedens, indem ihr über das alles ergriffen habt den Schild des Glaubens, mit welchem ihr imstande sein werdet, alle feurigen Pfeile des Bösen auszulöschen. Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches Gottes Wort ist; zu aller Zeit betend mit allem Gebet und Flehen in dem Geiste. (Epheser 6,13-18)

Dienstag, 23. Juni 2009

Das Heute

Manche denken so intensiv über die Vergangenheit nach, dass sie sich darin verstricken und sich Sorgen machen. Dabei dürfen sie, wenn sie Angst haben, "da könnte noch was nachkommen", daran denken, dass Gott alle Dinge zum Guten mitwirkt (Römer 8,28). Und wenn dabei Sünde vorgefallen und diese Gott bekannt worden ist, dann hat Gott sie vergeben.

Manche denken aber auch sehr intensiv über die Zukunft nach und machen sich deshalb Sorgen. Was alles passieren könnte, was nicht passieren sollte und auch was alles passieren sollte / müsste...also im Positiven wie im Negativen. Auch hier können wir Gott vertrauen, dass er alle Dinge gut lenkt.

Römer 15,13: Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seid in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.

Ich weiß nicht, wie es bei Dir ist, aber die Zukunftssorgen habe ich relativ oft. Aber eigentlich müssen wir uns über die Zukunft keine Sorgen machen, sondern Gott vertrauen. Wir haben allen Grund dazu. Dann können wir auch das Heute, will sagen den heutigen Tag, in Ruhe angehen.

Montag, 22. Juni 2009

Samuels Dienst

"Und Samuel ging Jahr für Jahr und zog umher nach Bethel und Gilgal und Mizpa und richtete Israel an allen diesen Orten; und er kehrte nach Rama zurück, denn dort war sei Haus" (1. Sam 7,16.17).

Diese Stationen sind im Leben jedes Christen nötig. Wir brauchen ein Leben in der Gegenwart Gottes (Bethel - Haus Gottes), in Gemeinschaft mit Gott. Wenn wir unser Leben so führen, werden wir auch in der Lage sein, praktischerweise als Beschnittene (in Gilgal) zu leben, indem wir alle Triebe des Fleisches beschneiden und die Glieder, die auf der Erde sind, töten. Das aber ist kein einmaliger Vorgang. Wir müssen wachsam sein (Mizpa - Wachturm), damit sich solche fleischlichen Dinge nicht peu à peu wieder einschleichen. Wenn wir das verwirklcihen, können wir die himmlischen Segnungen (Rama - Höhe) genießen: Christus, den verherrlichten Herrn, und die mit Ihm verbundenen Segnungen. Das sollte unsere eigentliche Wohnstätte sein.

Samstag, 20. Juni 2009

Umzug - neue Aufgaben

Bei einem Umzug sprachen wir über die neuen Nachbarn, mit denen man dann zu tun hat. "Wieder ein neues Missionsgebiet" gab einer zu bedenken. Ja, es ist so. Jeder Umzug bedeutet, neue Leute kennenzulernen, aber auch neue Aufgaben an diesen Menschen.
Schön, wenn wir diesen Aspekt berücksichtigen und die "Herausforderung" annehmen.

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