Und jeden Tag, in dem Tempel und in den Häusern, hörten sie nicht auf, zu lehren und Jesum als den Christus zu verkündigen. (Apostelgeschichte 5,42)

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Montag, 3. September 2007

Über die Notwendigkeit von Freude und Schwierigkeiten - oder: ein Plädoyer gegen den Hedonismus

Menschen, die ihr ganzes Leben in Überfluss leben (so wie viele Menschen ist Westeuropa) können sich leicht an Gesundheit, Reichtümer und Wohlstand gewöhnen. So vergessen sie meist, über was sie eigentlich verfügen (dürfen). Wenn diese Besitztümer allerdings einmal weggenommen werden sollten, werden diese Menschen (im Zweifel wir?) meist das Leben aus einer anderen Perspektive betrachten.
Erst wenn man es nicht mehr hat, weiß man, was man hatte
Gott weiß um die Wichtigkeit der Ausgeglichenheit, d.h., die Wichtigkeit beides zu erleben: angenehme Tage und auch Schwierigkeiten. Auch die Bibel spricht davon, z.B. in 1.Petrus 4,13, wird uns folgendes gesagt: "Sondern freut euch, insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, damit ihr euch auch in der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freut!" Hier sieht man, dass wir beides erfahren: Freude und auch Leiden.
Etwas Ähnliches steht in 2.Korinther 1,7, wo Paulus den Korinthern schreibt: "Und unsere Hoffnung für euch steht fest, da wir wissen, dass, wie ihr der Leiden teilhaftig seid, so auch des Trostes." Auch die Korinther erlebten beides: Leiden und auch Trost.
Freud und Leid - das eine ohne das andere ist keines von beiden
Gewöhne dich nicht zu sehr an die Dinge, die Du hast. Denn wenn Du vergisst, dass die Dinge, die Du hast, nur Segen Gottes sind und wenn Du anfängst zu denken, diese seien "garantierte" Bestandteile deines Lebens, dann kann es sein, dass Gott Dir diese Dinge wegnimmt, um Dir zu zeigen, dass Du beides brauchst: segensreiche Tage und Schwierigkeiten, denn das eine ohne das andere ist keines von beiden.

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