Und jeden Tag, in dem Tempel und in den Häusern, hörten sie nicht auf, zu lehren und Jesum als den Christus zu verkündigen. (Apostelgeschichte 5,42)

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Donnerstag, 6. September 2007

Ungläubige als Sprachrohr Gottes

Die Antwort müssen wir sicher mit "Ja!" beantworten. Berühmte Beispiel sind Bileam in 4. Mose 23 und der Pharao Neko in 2. Chronika 35, der Worte Gottes zu Josia sprach. Hast Du so etwas auch schon einmal erlebt? Oft ist es sehr beschämend für uns, wenn uns Ungläubige auf unser Versagen aufmerksam machen müssen und so unbewusst zu Gottes Werkzeugen werden! Bei Josia war es so. Er war von Gott unabhängig geworden und Gott ruft ihm eine letzte Warnung zu - durch den Götzendiener Neko. Leider hat Josia sie nicht beachtet und musste es mit seinem Leben bezahlen...

Es ist ernst und traurig, wenn Ungläubige uns im Auftrag Gottes zurechtweisen müssen. Vielleicht machen Sie uns sogar darauf aufmerksam, dass sie ein bestimmtes Verhalten nicht bei uns als Christ erwartet hätten. Das zu erleben demütigt uns tief, denn wenn schon ein Ungläubiger, der keine lebendige Verbindung zu Gott hat, unser Fehlverhalten sieht - wie viel mehr unser Herr! Und wie wird Er verunehrt!

Wollen wir nicht viel mehr zu seiner Ehre sein und seinen Geist wirken lassen in unserem Leben? Er hat doch gerade das Ziel, den Herrn Jesus in unserem Leben zu verherrlichen.

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