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Freitag, 21. September 2007

Wenn etwas zwischen uns und dem Herrn steht

Petrus hatte seinen Herrn verleugnet. Als ihm diese Sünde durch den Blick des Herrn Jesus bewusst wurde, bereute er sie zutiefst "Und er ging hinaus und weinte bitterlich." (Lukas 22,62). Trotzdem waren seine Schritte noch gehemmt "und der andere Jünger lief voraus, schneller als Petrus..." (Johannes 20,4).

Nachdem er jedoch eine persönliche Begegnung mit dem Hern Jesus hatte - nur der Herr Jesus und Petrus allein (1. Korinther 15,5)- änderte sich das grundlegend. Bei der nächsten Begegnung war Petrus den anderen Juengern
voraus "Petrus warf sich in den See. (um schnell zu dem Herrn Jesus zu schwimmen) Die anderen Jünger kamen mit dem Boot (nach)" (Johannes 21, 7+8).

Kennen wir das auch? Zwischen uns und dem Herrn steht eine ungeklärte Sache. Wir können nicht mehr richtig beten und uns fehlt die Freude beim Lesen der Bibel - unsere Schritte sind sozusagen gehemmt.

Dann hilft nur:

1) Unsere Sünden aufrichtig bereuen. Mit "aufrichtig" meine ich, nicht evtl. Folgen bereuen, sondern bereuen, was wir dem Herrn Jesus angetan haben.

2) "Wenn wir unsere Sünden bekennen (Gott unserem Vater alles schonungslos sagen), so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit." (1. Johannes 1,9)

3) Wenn wir gegen einen unserer Mitmenschen gesündigt haben, gehört auch noch ein Bekenntnis ihnen gegenüber dazu.

Dann kommt wieder Freude in unser Herz und ein Verlangen, nahe bei unserem Herrn zu sein.

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