Und jeden Tag, in dem Tempel und in den Häusern, hörten sie nicht auf, zu lehren und Jesum als den Christus zu verkündigen. (Apostelgeschichte 5,42)

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Samstag, 22. September 2007

Ehe als Auslaufmodell

Die CSU-Politikerin Gabriele Pauli will die Ehen künftig auf sieben Jahre befristen. Wenn „Ehen nach sieben Jahren auslaufen“ würden, könnten sich die Partner ohne großen Scheidungsaufwand trennen, sagte die Kandidatin für den CSU-Vorsitz bei der Vorstellung ihres Programms in München. Die Partner könnten dann aber auch „aktiv Ja sagen zu einer Verlängerung“.

Das ist kein Witz. So weit ist unsere Gesellschaft inzwischen gekommen. Aber eigentlich wundert's kaum. Wo zählen denn Gottes Werte und seine Schöpfungsordnung noch? Die Ehe ist das letzte, was dem Menschen aus dem Paradies Eden übrig geblieben ist. Und jetzt steht er im Begriff, auch dieses wunderbare Geschenk seines Schöpfers über Bord zu werfen - wenn er es nicht schon längst innerlich getan hat.

Wir Christen sind erschüttert. Aber nochmal: Eigentlich können wir uns nicht wundern, da die letzten Tage gerade von solchen Gedanken gekennzeichnet sind, wie wir in 2. Timotheus 3 lesen.

Was uns betrifft, so kann ein solches Vorhaben uns nur dazu bringen, erst recht "mit Herzensentschluss bei dem Herrn zu verharren" (Apg 11, 23). WER, wenn nicht wir, die Seinen, können unter diesen armen, erbärmlichen Menschen ohne Gott noch ein wenig zeigen, was Gottes Maßstäbe und Werte sind?

Die Menschen dieser Welt lesen die Bibel nicht mehr. Umso wichtiger, wenn sie dann in uns lesen können, was Gottes Gedanken sind...

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