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Mittwoch, 8. Juli 2009

Wohin geht der Blick des Christen?

Einen erstaunlichen Vers habe ich gestern gelesen. Auf die obige Frage würde ich vermutlich eher den Vers aus Hebräer 12,2 anführen. Aber gestern las ich den folgenden Vers aus dem Propheten Jesaja, der eigentlich an das Volk Israel gerichtet ist:

"Blickt hin auf den Felsen, aus dem ihr gehauen, und auf die Höhlung der Grube, aus der ihr gegraben seid". (Jesaja 49,1)

Kann man diesen Vers nicht auch auf uns anwenden? Aus welchem Felsen sind wir gehauen? Ist nicht Christus der Fels, der geschlagen wurde, aus dem lebendiges Wasser hervorkam und durch dessen "Striemen uns Heilung geworden ist" (Jes. 53,5)? Und der gestorbene Christus ist in eine "Höhlung der Grube" gelegt worden und wieder daraus auferstanden. So dürfen wir wissen, dass wir selbst mit ihm gestorben, begraben und auferweckt wurden. Aus dem selben Grab sind auch wir "gegraben".

Wohin geht dein Blick? Blickst du hin auf den Felsen, oder weg von ihm auf den Wind und die Wellen, wie Petrus, der daraufhin unterging?

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