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Freitag, 17. Juli 2009

Gott sucht (2)

Gott sucht noch etwas bei uns, nämlich Frucht. Der Herr Jesus suchte, als er auf dieser Erde war, am Feigenbaum Frucht, fand aber keine. Der Feigenbaum ist ein Bild auf Israel, das seinen Messias aber damals ablehnte.

Gott sucht aber auch Frucht im Leben eines Gläubigen. Und das ist sicher zuerst die Frucht, die Bernhard ansprach: Seine Anbetung. Aber auch sonst in unserem Leben gilt es, Frucht zu bringen. Dies tun wir dadurch, dass wir den Heiligen Geist in unserem Leben wirken lassen und Gott gehorsam sind. Damit bringen wir dann"automatisch" Frucht.

Gesetz gegen Gotteslästerung

Soeben habe ich in den Nachrichen gehört, dass in Irland Gotteslästeren eine Strafe von bis zu 25.000 Euro droht. In den Nachrichten sprach man von einem ungläubigen Staunen und einem Rückfall ins Mittelalter. Jeder ist empört, wenn jemand - aus welchen Beweggründen auch immer - Stellung für Gott bezieht.

Was auch immer die Regierung in Irland bewogen haben muss - in der Sache hat sie Recht, einmal unabhängig davon, ob die Art und Weise der Durchsetzung und der Strafandrohung richtig ist.

Wie reagiere ich, wenn ich Gotteslästerung höre? Bin ich gleichgültig, oder beziehe ich Stellung für Gott und für den Herrn Jesus, meinen Retter?

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