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Mittwoch, 22. Juli 2009

Auf der Talfahrt gestürzt

Gestern sürzte der Radrennfahrer Jens Voigt bei einer Talfahrt der Tour der France schwer und musste ins Krankenhaus gebracht werden - für ihn bedeutet dieser Sturz das Ende der Tour de France. Ich musste da an den Glaubenslauf eines Christen denken, der auch manchmal sehr rasant bergab gehen kann.

Wie oft ist es mir schon passiert, dass ich nach einer "geistlichen Höhe" in ein "geistliches Tal" gefahren bin. Oftmals war es ein "harter Ritt" und mit schweren Stürzen verbunden. Da darf ich mir den Vers aus Sprüche 24,16 als Trost sagen: "Denn der Gerechte fällt siebenmal und steht wieder auf".

Das Glaubensleben ist leider immer ein Auf und Ab. Wir möchten es so gerne Mose gleichtun, der "auf den Berg stieg, und die Wolke bedeckte den Berg. Und die Herrlichkeit des HERRN ruhte auf dem Berge Sinai, und die Wolke bedeckte ihn sechs Tage ... Und Mose ging mitten in die Wolke hinein und stieg auf den Berg; und Mose war auf dem Berge vierzig Tage und vierzig Nächte" (1.Mose 24,15-18). Doch wie gelingt es, dass der "Pass" zu einer "Hochebene" wird und die Täler nur kleine Senken bleiben?

Wir haben dazu alle "Werkzeuge" bei der Hand. Ein "Werkzeug" ist das Wort Gottes, das wir durch den Heiligen Geist aufnehmen und verstehen können. "Nicht vom Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Worte Gottes" (Lk 4,4). "Nehmet auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches Gottes Wort ist" (Eph 6,17).

Und der Vers aus Epheser 6 geht noch weiter: "zu aller Zeit betend mit allem Gebet und Flehen in dem Geiste, und eben hierzu wachend in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen" (Vers 18). Das Gebet ist ein ebenso wichtiger "Begleiter". Diese beiden Dinge, das Wort und das Gebet, gehören untrennbar zusammen. Wenn wir eines der beiden vernachlässigen, ist die rasante Talfahrt vorprogrammiert, der Sturz fasst unvermeidbar.

Lies Gottes Wort und lasse nicht nach darin! Du weißt gar nicht, was du verschmähst, wenn du Sein Wort nicht liest!

Vernachlässige das Gebet nicht - die stärkste Waffe des Christen! Wenn Du bestest, steht Satan zitternd daneben! Er weiß, dass er dagegen nichts ausrichten kann.

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