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Mittwoch, 29. Juli 2009

Ermunterung

In der Bibel lesen wir öfter den Hinweis oder das Gebot, dass wir einander ermuntern sollen mit den Wahrheiten des Wortes Gottes. Eine Stelle möchte ich heute ins Gedächtnis rufen:

"Denn der Herr selbst wird mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen, danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und also werden wir allezeit bei dem Herrn sein. So ermuntert nun einander mit diesen Worten." (1.Thessalonicher 4,16-18)

Meine Kinder freuen sich immer auf Besuch. Ich erzähle ihnen daher schon einige Tage oder Wochen vorher, wenn wir Besuch erwarten, und ihre Vorfreude zu spüren, ist sehr schön. Doch manchmal entscheidet sich das Kommen des Gastes auch erst am Tag des Besuchs. Dann frage ich meine Kinder morgens manchmal: "Wisst ihr, wer heute vielleicht kommt?" Sie kennen dann meistens die Antwort. Letztes Mal habe ich ihnen diese Frage gestellt, weil ich vorher an den oben zitierten Vers dachte. Leider wussten meine Kinder bei diesem Mal die Antwort nicht. Liegt es vielleicht daran, dass sie gar nicht bemerken, dass ich den Herrn täglich erwarte? Wäre meine Erwatung täglich frisch, würde ihre Antwort dann nicht wie aus der Pistole geschossen kommen?

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