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... und wenn's nur einer wär

"Was irgend ihr tut, arbeitet von Herzen, als dem Herrn und nicht den Menschen, da ihr wisst, dass ihr vom Herrn die Vergeltung des Erbes empfangen werdet; ihr dient dem Herrn Christus" (Kol 3,23.24)

Mir kam vor Jahren, ich war noch im Dienst einer Krankenkasse, ein Taschenbuch in die Hände. Es trug den Titel: "... und wenn's nur einer wär".
Ich erfuhr mehr über die Entstehung des "help center".
Der Autor rechnete mit viel Arbeit und Kraftaufwand, doch das "... und wenn's nur einer wär" ließ ihn nicht mehr los. Er kündigte seine gute Anstellung und begann, mit Gottes Hilfe, dieses Werk.

Durch meinen Dienst bekam ich viel Kontakt mit suchtkranken Menschen. Nicht alle, aber eine Anzahl nahmen die Empfehlung, dort hinzugehen, an. Dort ist nicht nur einer zum Glauben gekommen. -

Erst 1992, im Ruhestand, habe ich mich mit dem PC und Internet beschäftigt. Die Verbreitung der guten Botschaft liegt mir seit meiner Bekehrung auf dem Herzen. Nun war es die Frage und mein Gebet, wie ich wohl die vielen Menschen mit dem Evangelium erreichen, die stundenlang im Internet surfen. Da kam mir das "... und wenn's nur einer wär" wieder in den Sinn. Aber wie? Herr, Du weißt es! -

Obwohl ich keine Ahnung hatte, fing ich mit der Erstellung von Webseiten an. Am 28. Mai 1998 stellte ich meine ersten Seiten ins Internet.
Für mich war es wie der Start einer Missionsreise, ich hatte keine Ahnung, was mir begegnet. Ich vertraute ganz einfach meinem Herrn.
Auf die ersten Kontakte, die es z.T. heute noch gibt, brauchte ich nicht lange zu warten.

Nicht alle, aber eine ganze Reihe Brüder haben mich ermuntert, diesen wichtigen Dienst zu tun. Das "... und wenn's nur einer wär" hat über viele Widerwärtigkeiten und Angriffe des Bösen geholfen, es war und ist heute noch mein Gebet.

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